Fehlerquellen beim E-Rechnungs-Export
Typische Gründe, warum eine erzeugte E-Rechnung ungültig ist oder der Export abbricht, mit Abhilfe.
Validatoren prüfen E-Rechnungen streng. Die folgenden Fehler treten in der Praxis am häufigsten auf.
Rundung
Ist die Rundung des Belegs auf eine oder keine Nachkommastelle eingestellt, weichen Summen vom Format ab, das zwei Dezimalstellen verlangt. Die Rechnung ist dann ungültig. Einzelheiten und Abhilfe unter Rundungsfehler.
Fehlende Pflichtfelder
- Leitweg-ID bei XRechnungen an öffentliche Auftraggeber: in der Adresse im Reiter Allgemein oder in den Belegeinstellungen eintragen.
- Lieferdatum beziehungsweise Leistungszeitraum: wird aus Liefertermin und Belegdatum abgeleitet, siehe Leistungszeitraum in der Rechnung.
- Währung: kommt aus der Adresse; bei manuell angelegten Belegen prüfen.
- EN-Code der Mengeneinheit: je Einheit unter Artikel > Mengeneinheiten hinterlegen (zum Beispiel C62 für Stück).
- Steuernummer oder USt-ID des Mandanten und Bankverbindung: in den Mandanten Einstellungen.
- Zahlungsmittelcode: im Reiter Zahlung & Finanzen des Belegs, zum Beispiel für Überweisung.
Positionen
- Textpositionen mit Preis, aber ohne Artikel haben keinen Steuersatz aus dem Artikelstamm; tragen Sie den Steuersatz ein oder verwenden Sie einen Dienstleistungsartikel.
- Positionen mit Menge null oder negativem Einzelpreis lehnen viele Empfänger ab; nutzen Sie Rabatte statt negativer Positionen.
Empfängerseite
- Der Empfänger kann nur Formate verarbeiten, die er unterstützt. Klären Sie vorab, ob ZUGFeRD oder XRechnung gewünscht ist, und hinterlegen Sie das Format in den Belegeinstellungen der Adresse.
- Bei E-Mail-Versand muss die Datei als Anhang unverändert ankommen; manche Mailsysteme wandeln PDF-Anhänge um.
Hinweise
Prüfen Sie neue Konstellationen mit einem Validator, bevor Sie an Kunden versenden: E-Rechnung erzeugen, prüfen und importieren.